4. Dezember





Heilige Barbara




Gleich mehrere Glaubensrichtungen - Katholiken, Orthodoxe, Evangelische, Armenische, Koptische, Syrisch-Orthodoxe - verehren die Heilige Barbara.
Der Name bedeutet "Die Fremde". Sie war eine Märtyrerin und lebte Ende des 3. Jahrhunderts in Nikomedia dem heutigen Izmit in der Türkei.

Zahlreiche Volksbräuche zeigen ihre Beliebtheit:
  • Zweige von Apfel- und Kirschbämen werden abgeschnitten und ins Wasser gestellt. Blühen sie am Weihnachtstag, dann wird das als gutes Zeichen für die Zukunft gewertet.


  • Im Allgäu hat sich "Bärbeltreiben" als Tradition entwickelt. Junge, unverheiratete Frauen verkleiden sich als alte Weiber und ziehen mit lauten Glocken und Reisig-Ruten durch die Dörfer, um das Schmutzige und Unanständige zu vertreiben.


  • Patronin des Bergbaus / der Tunnelarbeiter
    Sie soll Bergleute vor dem unvorbereiteten, plötzlichen Tod bewahren. In einer im Tunnel abgehaltenen Messe gedenken die Mineure der verletzten und verstorbenen Kollegen und bitten sie um Schutz und Beistand.
    Am Tunneleingang wird ihr Bild oder Ihre Statue aufgestellt.


Weitere Informationen siehe Wikipedia




Musik: "Salut d'amour", Trio Artemis


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